Land fördert Berufsausbildung mit 13 Millionen Euro
Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg stellt nach eigenen Angaben im Jahr 2026 erneut rund 13 Millionen Euro für überbetriebliche Berufsausbildungslehrgänge bereit – 500.000 Euro mehr als im Vorjahr. Davon profitieren auch Auszubildende im SHK-Handwerk.
Überbetriebliche Lehrgänge sind der dritte Lernort neben Betrieb und Berufsschule. Sie vermitteln Inhalte, die ein einzelner Betrieb wegen seiner Größe oder Spezialisierung nicht abdecken kann – von moderner Anlagentechnik bis zu neuen Berufsbildern. Gerade für kleine und mittlere Betriebe ist das ein entscheidender Vorteil: Sie können qualifiziert ausbilden, ohne selbst jede Ausstattung vorhalten zu müssen.
Was wird gefördert?
Das Land fördert 2026 rund 9.500 Lehrgänge mit etwa 94.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Zuschüsse decken Lehrgangs- und Unterbringungskosten ab. Die Förderung gilt für Grundstufenlehrgänge im ersten Ausbildungsjahr sowie für Fachstufenlehrgänge in den Folgejahren – und zwar branchenübergreifend in allen Wirtschaftsbereichen.
Die Lehrgänge finden in mehr als 100 überbetrieblichen Ausbildungsstätten im Land statt. Träger sind unter anderem Handwerkskammern, Innungen und Kreishandwerkerschaften.
Steigende Teilnehmerzahlen
Trotz rückläufiger Zahlen bei neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen rechnen die Bildungsstätten 2026 nach Auskunft des Ministeriums mit einem leichten Anstieg der Teilnehmenden. Besonders im Bauhandwerk – und damit auch in verwandten Gewerken wie dem SHK-Handwerk – wird ein Zuwachs erwartet.
Wer sich für eine Ausbildung im SHK-Handwerk interessiert, findet alle Infos zu den Berufsbildern, Ausbildungswegen und Einstiegsmöglichkeiten hier:

